idee

Marion Garz setzt sich in Ihren künstlerischen Arbeiten mit den Erscheinungsformen von Individualität auseinander. Sie betrachtet Details aus dem Alltagsleben, mit denen der Mensch sich eigene kleine Welten schafft. Darin spiegeln sich Sehnsüchte und „die Suche nach dem Glück“ wider. Das Detail reflektiert das Ganze und umgekehrt. Medien und Gesellschaft wirken jedoch über das Image gewisser Stereotypen auf diese individuellen Bereiche ein.
Einerseits präsentiert Marion Garz die kleinen, vertrauten Details aus dem Zusammenhang des Alltagslebens heraus gelöst. Andererseits werden dem Besucher durch den Ort als „Schönheitssalon“ die kommerziellen Einflüsse auf sein Imagebewusstsein deutlich. Gleichzeitig möchte er sich aber individuell „gestalten“. Dieser Zwiespalt wird im art space durch die Präsenz von Kunst und Kommerz offensichtlich und auf „künstlerische“ Weise aufgelöst. Ihm wird die Möglichkeit gegeben, sich auf das Spiel der Relationen von Individualität und Zugehörigkeit zum Großen und Ganzen einzulassen.